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L'IMAGE Trainingsköpfe

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Sind die Haare auf den L'IMAGE-Trainingsköpfen echt?

Ja, L'IMAGE verwendet echte Haare, da sie genauso zu bearbeiten sind wie das Haar Ihrer Kunden. Überdies lassen sich nur mit echtem Haar natürliche Schneide-, Umformungs- und Färbetechniken erarbeiten. Außer echtem Haar bietet L'IMAGE auch zwei Übungsköpfe, „Andrea“ und „Lena“, mit Proteinhaar an.

Woher kommen die Haare?

L'IMAGE implantiert überwiegend indisches Haar auf die Trainingsköpfe. In Tempeln als so genanntes Tempelhaar oder auch Hinduhaar hinduistischen Gottheiten rituell geopfert, wird es über den Zwischenhandel an verschiedene Produktionsstätten verkauft. Einige Trainingsköpfe, beispielsweise „Angelina“, „Nico“, „Danilo“ und „Franz“, sind mit chinesischem Haar ausgestattet, das professionelle Haarhändler in China aufkaufen.

Am kostbarsten ist jedoch der Trainingskopf „Lydia“ mit europäischem Haar, welches aus südlichen Ländern Europas stammt.

Wie werden die Haare verarbeitet?

Europäisches Haar bleibt zumeist naturbelassen, da es sich ideal für alle Techniken eignet. Indisches und chinesisches Haar wird veredelt. Beim Veredeln wird das Haar in eine saure Chlorlösung getaucht, die Kutikula wird teilweise oder ganz entfernt und das Haar soweit verdünnt, dass es in seiner Stärke europäischem Haar entspricht.

Wie muss ich die Haare pflegen?

Shampoo und Conditioner sollten pH-neutral bis alkalisch sein, da das Haar veredelt (siehe oben) und somit sein pH-Wert verändert wurde. In unserem Shop finden Sie unter „Pflegeprodukte“ alles, was Ihrem Trainingskopf gut tut.

Was ist Proteinhaar?

Echthaar wird immer wertvoller und seltener, da immer weniger langes Haar geopfert wird. Hierzu stellt Proteinhaar eine günstige und stets verfügbare Alternative dar. Proteinhaar wird aus einem Sojabohneneiweiß-Nylongemisch gewonnen.

Kann ich Proteinhaar für alle Techniken einsetzen?

Proteinhaar eignet sich sehr gut für Schnitttechniken und Hochsteckfrisuren. Aber es darf nur bis maximal 100 °C erhitzt werden. Auch lässt es sich weder kolorieren noch blondieren.

Kann ich meinen Trainingskopf wieder mit neuen Haaren bestücken lassen?

Leider nein. Herstellungstechnisch werden die Trainingsköpfe mit PU-Schaum aufgeschäumt. Dadurch ist es nicht möglich, die Haut zu lösen und die Haare neu zu implantieren. Re-Importe nach China wären zu kostspielig.

Wie entsorge ich meinen alten Trainingskopf?

Gebrauchte Trainingsköpfe gehören in die Kunststofftonne. Doch bevor ausgediente Köpfe in den Müll wandern, können sie Kindergärten, Schulen oder auch Künstler für Gestaltungszwecke verwenden. Ausgemusterte Köpfe eignen sich zudem ideal, um zum Beispiel Kopfhörer, Mützen und Schmuckstücke zu präsentieren.

Für welchen Ausbildungsabschnitt eignet sich welcher Trainingskopf?

Einsteigern bieten wir mit „Rita“ ein besonderes Modell, das wunschweise auch mit Modellierschere, Haarschneideschere und Tischstativ erhältlich ist. Für Schneidetechniken eignen sich Trainingsköpfe ab 30 cm Haarlänge, für Farbversuche sind alle Trainingsköpfe verwendbar, ausgenommen Modelle mit Proteinhaar. Ab einer Haarlänge von 40 cm eignet sich jeder von uns angebotene Trainingskopf zum Hochstecken.

Wie viele Trainingsköpfe werde ich während meiner Ausbildung wohl brauchen?

Da die gesetzlichen Vorgaben der Ausbildungsordnung von Bundesland zu Bundesland leicht abgewandelt angewandt werden, lässt sich diese Frage nicht eindeutig beantworten. Die genaue Anzahl können Sie bei Ihrer Innung oder der Berufsschule erfragen. Es hängt auch vom jeweiligen Trainingsstand des Auszubildenden ab, wie viele Übungsköpfe benötigt werden. Im Regelfall muss man mit drei bis fünf Köpfen rechnen.

Muss ich die Trainingsköpfe selbst bezahlen?

Keineswegs. Alle für die Ausbildung notwendigen Materialien muss der Ausbildungsbetrieb zur Verfügung stellen. Mitunter übernimmt auch die jeweilige Bildungseinrichtung die Kosten für Übungsköpfe. Auszubildende können jedenfalls nicht verpflichtet werden, alle ausbildungsbezogenen Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen.

Weitere Fragen?

Schreiben Sie uns, wir beantworten sie gerne.